Der Frost malt Flügel an die Scheiben,

Gedanken fliegen, können nicht bleiben.

Im Atem tanzt ein silbernes Lied,

das uns von warmen Erinnern zieht.

Ein Lächeln glüht im Kerzenschein,

wie goldene Funken – so soll es sein.

Der Tannenbaum, ein stiller Wächter,

trägt Sterne, leise wie ein Lichterdichter.

Die Welt hält an, ihr Rauschen schweigt,

der Zauber sich in Schatten neigt.

Doch tief im Innern, kaum zu sehen,

wächst Hoffnung still und bleibt bestehen.

So webt die Nacht ein sanftes Band,

von Herz zu Herz, von Hand zu Hand.

Und fern im Dunkel, ganz allein,

wird Weihnachtsglanz für immer sein.