Ein Wispern zieht durch kahles Geäst,

die Stille bricht wie ein sanftes Fest.

Aus dunkler Erde keimt neues Leben,

ein Wunder, das sich selbst will geben.

Der Tau glitzert wie Perlen klar,

im Morgenlicht, so wunderbar.

Ein Vogel singt sein erstes Lied,

ein Ruf, der Hoffnung weiterzieht.

Der Wind streicht warm durch leere Felder,

bemalt sie grün mit unsicht’gem Händler.

Ein Blütenschnee fällt zart und leis,

ein Tanz beginnt, so bunt, so heiß.

Der Frühling, ein Versprechen rein,

er haucht der Welt ein neues Sein.

Was gestern schlief in kaltem Bann,

steht heute auf und fängt neu an.