Ein Atemzug, der still beginnt,

zieht sachte durch das Land geschwind.

Der Boden regt sich, tief und weit,

eröffnet Räume, schenkt die Zeit.

Die Wiesen träumen blasses Grün,

ein Streifen Licht lässt Hoffnung blühn.

Die Knospen bergen zarte Flammen,

ein Flüstern hebt die Zweige an.

Der Himmel gießt sein helles Blau,

als wolle er die Kälte trauen.

Ein Regen fällt in feinem Spiel,

bemalt die Welt mit neuem Ziel.

Das Leben kehrt in Wellen ein,

es strömt durch Luft, durch Blatt und Stein.

Der Frühling singt von frischem Mut,

von allem, das neu wachsen tut.