Ein erster Hauch, der sanft sich hebt,
weckt still das Land, das träumend lebt.
Der Tau, der kühle Perlen webt,
zeigt, was im Herz der Erde bebt.
Ein leiser Schritt, ein Vogelchor,
das Grün bricht durch das kahle Tor.
Die Zeit, sie strömt, sie flüstert vor,
wo Winter schlief, bricht Licht empor.
Am Himmel wölbt ein neues Blau,
die Blüten streuen ihren Tau.
Ein Teppich zart aus Licht und Raum,
entfaltet sich wie stiller Traum.
So wächst die Welt im Aufbruch still,
der Frühling schreibt, was werden will.
Ein Lied aus Farben, jung und rein,
das Echo ruft: „Du bist jetzt Sein.“