Ein Hauch von Licht durchbricht die Schleier,
der Winter flieht, sein Griff zerbricht.
In sanften Schritten, ungeheuer,
erwacht die Welt im jungen Licht.
Der Boden atmet, weich und schwer,
die Erde öffnet ihre Hände.
Ein Strom aus Leben drängt einher,
zu neuen Wurzeln, neuen Wänden.
Im Takt der Lüfte singen Zweige,
und tragen Hoffnung in das Blau.
Die Blütenkronen, stille Zeugen,
erzählen Träume, alt und rau.
So naht der Frühling, stark und leise,
ein Neubeginn aus grünem Mut.
In seinem Lächeln, seiner Weise,
liegt mehr als Trost—es liegt die Glut.