Ein Atemzug, so sacht und rein,

streift über Wiesen, still und weit.

Die Kälte schmilzt im Sonnenschein,

und Farben atmen neue Zeit.

Der Himmel wäscht die Dunkelheit,

mit Tropfen, die das Leben nähren.

Im Tau glüht junges Blütenkleid,

als dürfe die Welt sich neu verklären.

Ein Blätterflüstern – kaum gehört,

erzählt vom Wachstum tief im Grund.

Wo Leben ruht, wird es gestört,

die Erde summt in leisem Bund.

Frühlingsregen küsst den Sand,

aus dem die Hoffnung Rosen webt.

Wie sanft ein neuer Anfang fand,

der alles Alte hinterlebt.