Ein Hauch von Gold, ein erster Schein,
tastet zaghaft durchs Geäst.
Die Erde, müd vom kalten Sein,
atmet frei und ohne Rest.
Ein Tropfen Tau, der sacht zerbricht,
fängt tausend Farben, still im Spiel.
Im tiefen Blau, im klaren Licht,
liegt neues Leben, warm und viel.
Die Knospen rufen, laut und bunt,
der Wind erzählt von Weit und Grün.
Ein Flüstern füllt des Waldes Grund,
wo Träume zwischen Zweigen blühn.
Der Frühling kehrt mit leichtem Fuß,
ein Tänzer auf dem weichen Feld.
Er haucht dem Leben seinen Gruß,
verwebt es neu mit seiner Welt.