Ein Schleier liegt auf kahlen Zweigen,

ein Hauch von Grün im ersten Licht.

Die Erde, still, beginnt zu zeigen,

was lange schlief, was Hoffnung spricht.

In Tropfen malt der Regen Lieder,

sie singen leise auf dem Stein.

Das Leben kehrt in Wurzeln wieder,

verwebt sich tief mit Wiese, Hain.

Die Luft, erfüllt von neuem Klingen,

trägt Düfte, frisch wie Morgenmeer.

Wo Vögel helle Töne bringen,

ist Dunkelheit nur Traum, nicht mehr.

Ein Sonnenstrahl berührt die Flächen,

der Winter geht, das Leben bleibt.

In jedem Halm, in jedem Rauschen,

der Frühling seinen Namen schreibt.