Ein sanfter Hauch durchbricht die Zeit,
die Bäume recken sich im Kleid
aus jungen Knospen, zart und klar,
als wachte Gold in jedem Jahr.
Die Wiesen flüstern grüne Lieder,
als kehre altes Leben wieder.
Ein Vogelchor, so hoch und rein,
webt Töne in das neue Sein.
Der Himmel spannt sein blaues Zelt,
ein sanftes Licht die Erde hält.
Wo gestern Frost die Farben schlug,
wächst nun das Leben, stark genug.
Im ersten Tropfen Frühlingsregen
liegt Hoffnung still und doch verwegen.
Die Erde atmet, frisch und weit –
und Liebe sät sich in die Zeit.