Ein Hauch von Leben streift das Feld,
die Erde seufzt, ein neues Zelt
aus grünem Licht erhebt sich sacht,
ein Traum, der durch den Winter wacht.
Die Zweige, schwer von leerer Zeit,
umhüllen sich mit Frühlingskleid.
Ein erster Regen fällt wie Seide,
weckt Wurzeln tief in stiller Weite.
Die Sonne tanzt in Tropfenreigen,
ein Funkeln will die Nacht besiegen.
Aus Knospen wächst ein Blütentor,
das Leben tritt hindurch, empor.
Ein Lied aus Wind und Morgenlaut,
die Welt entfaltet sich und schaut:
Im Frühling ruht das alte Streben,
ein Neubeginn, das pure Leben.