Ein Schrei durch die Kälte, ein Riss im Geflecht,

wo der Winter regierte, bricht zögernd das Recht.

Ein Hauch warmer Atem erweckt starres Land,

und das Eis löst sich still in der Sonne Hand.

Ein Tanz in den Wipfeln, ein Lied ohne Wort,

die Lüfte voll Sehnsucht, das Treiben trägt fort.

Die Knospen, sie flüstern Geheimnisse leise,

und das Grün wächst empor auf unsichtbare Weise.

Die Erde atmet, ein schlafender Riese,

sein Herz schlägt erneut in der Frühlingswiese.

Der Himmel, ein Maler, taucht Farben ins Licht,

und die Schatten verfließen im neuen Gedicht.

Der Frühling ist Ruf, ist Versprechen, ist Klang,

ist ein endloser Kreis und ein Neubeginn sang.

Ein Flüstern im Moos, ein Jubeln im Hain –

lass uns tanzen, bis wir Teil dieses Wunders sind, klein.