Ein Wispern im Winde, ein erster Gedanke,

der Erde erwacht aus dem Wintergeplänkel.

Ein Licht, das die Schatten in Farben taucht,

die Knospe, die zögert, und dennoch vertraut.

Der Himmel, ein Maler mit spielender Hand,

streicht Blau in die Weite, verbannt das Gewand

des frostigen Atems, des starren Gerinnens,

macht Platz für das Lächeln beginnenden Spinnens.

Ein Tropfen aus Wolken küsst zärtlich den Grund,

der Regen erzählt von der Zeit, die gesund

den Kreis nun erneuert, ein ewiges Band,

das Blüten entfaltet, vom Wind überrannt.

Oh Frühling, du Tänzer auf leisen Zehen,

du schenkst uns den Mut, durch das Werden zu gehen.

Dein Tritt ist so leicht, doch so mächtig dein Klang,

ein Lied voller Leben, das Welten durchdrang.