Der Wind singt leise vom fernen Tag,
wo Stille die Flügel des Winters trag’.
Ein Schleier aus Frost küsst die kahlen Zweige,
im Schatten des Mondes ruht jede Neige.
Ein Klang schwebt weich durch die kalte Nacht,
wie ein Herz, das die Sterne zum Leben entfacht.
Die Erde atmet im Schneekristall,
jeder Schritt ein Wunder, so licht, so schmal.
Im Kreis der Kerzen, im warmen Schein,
verschmilzt die Zeit mit dem Jetzt, dem Sein.
Ein Flüstern sagt, was kein Wort je trug:
Die Liebe, sie webt einen endlosen Zug.
Und über den Dächern, im fernen Raum,
erwacht ein Stern wie ein alter Traum.
Sein Licht umfängt, was die Welt einst verband,
im Herzen bleibt’s, wie ein stiller Brand.