Ein Flüstern zieht durch kalte Gassen,
ein Stern erhellt das dunkle Lassen.
Die Erde trägt ein weißes Kleid,
im Mantel schweigender Ewigkeit.
Am Fenster tanzt ein Kerzenschein,
erzählt von Wundern, groß und klein.
Ein Kind im Schlaf, das leise lacht,
im Traum erwacht die Weihnachtsnacht.
Im Ofen knistert altes Holz,
der Duft von Tann’ und Apfel schmolz.
Ein Chor aus Stille füllt den Raum,
trägt Wünsche fort in Zeit und Traum.
Die Glocken klingen – fern und nah,
ein Lied, so klar wie nie es war.
Und jedes Herz, vom Jahr geprägt,
wird neu mit zarter Kraft bewegt.
So schließt sich still des Jahres Tor,
die Hoffnung tritt hindurch empor.
Ein Augenblick, der ewig lebt,
weil Liebe sich in Leben webt.