Ein leiser Schein in stiller Nacht,
der Kerzen Tanz die Zeit bewacht.
Die Schatten weben ein sanftes Lied,
das Herz erzählt, was Worte mied.
Ein Fenster malt die Sterne klein,
im Frost ein Hauch, ein zartes Sein.
Die Tannen duften nach tiefer Ruh,
die Welt liegt friedlich, deckt sich zu.
Ein Knistern, das aus Träumen spricht,
im Feuer flackert ein warmes Licht.
Es singt von Nähe, von Hand in Hand,
von Frieden, gewebt in Herz und Land.
Die Stunde hält, was flüchtig scheint,
die Ferne wird vom Jetzt vereint.
So trägt die Nacht, was leise war,
und macht den Morgen wunderbar.