Ein Klang, wie von fern, doch tief in der Brust,
der Atem der Nacht, voll von Weihnachtens Lust.
Am Horizont schimmert ein sanftes Glühn,
wie ein Versprechen, das Sterne erblühn.
Die Tannen wie Wächter im silbernen Kleid,
umschlingen das Dorf in der schlafenden Zeit.
Fenster erstrahlen, ein goldenes Licht,
erzählt von Geschichten, die keiner vergisst.
Ein Kind, das die Hände zum Himmel hebt,
spürt, wie die Welt im Geheimnis bebt.
Das Flüstern der Flocken, der Hauch eines Traums,
hüllt alles ein in den Frieden des Raums.
Die Stunde verharrt, doch sie schwebt wie ein Lied,
ein Chor, den die Stille zur Ewigkeit zieht.
Und jeder, der lauscht, trägt das Wunder in sich,
ein Geschenk ohne Worte, unendlich, undlich.