Ein Flüstern weckt den stillen Baum,
der Winter taut in einem Traum.
Ein Teppich aus Veilchen, sanft gelegt,
wird von den Winden leicht bewegt.
Die Knospen brechen stumm ihr Schweigen,
wie Hände, die zum Licht sich neigen.
Ein Bach erglänzt in neuem Kleid,
er flieht, befreit von Winterzeit.
Ein Duft, so frisch wie erstes Sein,
zieht durch das Feld, macht Herzen rein.
Die Vögel malen mit Gesang
den Himmel blau, den Tag so lang.
Die Erde summt, ein leises Lied,
vom Leben, das erneut erblüht.
Im Frühling liegt ein leuchtend Streben,
ein Tanz, ein Klang, ein Puls von Leben.