Die Nacht erhebt sich sanft und rein,
ein Teppich aus Kristallen fein.
Der Atem friert im Hauch der Zeit,
doch Herzen schlagen voller Freud’.
Ein Kerzenlicht, so warm, so klein,
wächst still in jeden Raum hinein.
Die Schatten tanzen, zart verwebt,
als ob ein Geist der Liebe lebt.
Die Tanne schmückt sich still und stolz,
trägt Sterne wie ein Königsholz.
Ein Duft von Zimt und Tannengrün
lässt jeden alten Traum erblüh’n.
Und wo die Welt den Lärm vergisst,
ein Kind sich nach der Decke misst,
da lehrt uns jede stille Stunde:
Das Leben zählt in seiner Runde.