Ein Flüstern zieht durch Flockenwälder,

der Mond gießt Silber über Felder.

Die Tannen neigen sich im Traum,

verhüllt von frostigem Sternenschaum.

Ein Fenster leuchtet mild und klar,

drin singt die Zeit von dem, was war.

Die Hände greifen nach dem Licht,

das längst Verlorenes verspricht.

Ein Kinderschatten tanzt im Raum,

als wär die Welt ein großer Baum,

dessen Zweige voller Frieden hängen,

die Hoffnung sanft im Winde schwenken.

Im Kreis der Wärme bleibt die Zeit,

das Herz wird leicht, das Leben weit.

Weihnachten haucht in sanfter Pracht

den Atem einer stillen Nacht.