Ein Flüstern zieht durch stille Weiten,
der Schnee bedeckt vergang’ne Zeiten.
Am Fenster tanzt ein Kerzenschein,
der haucht ins Dunkel Licht hinein.
Ein Ast im Frost, ein Stern im Glanz,
die Luft erfüllt vom Weihnachtstanz.
Im leisen Knirschen alter Pfade
ruht Frieden, der uns sanft umfängt.
Die Hände reichen, Wärme fließt,
wo jeder still die Welt genießt.
Ein Wort, ein Blick, ein Atemhauch,
die Hoffnung lebt, sie lebt noch auch.
Im Kreis der Zeit, so tief, so klar,
erinnern wir, was einstens war:
Die Liebe, die uns leise lenkt,
ein Licht, das jeder Weihnacht schenkt.