Ein Atemzug aus ferner Stille,

die Welt hält inne, wird ganz klein.

Des Winters kühle, klare Hülle

birgt Träume tief im Sternenschein.

Ein Licht schleicht sacht durch dunkle Räume,

ein Funkenflug, ein leises Singen.

In Tannenzweigen wachsen Träume,

die neuen Frieden sanft beschwingen.

Die Erde atmet, still und leise,

der Schnee verwebt das alte Leid.

Ein Engel schwebt auf seiner Reise,

im Schweigen ruht die Weihnachtszeit.

Und wo ein Herz noch Zweifel trug,

entfaltet sich der Liebe Flug.

Die Nacht, so weit und tief verborgen,

verheißt den goldenen Morgen.