Ein Atemzug aus Frost und Licht,

der Himmel malt sein still Gedicht.

Im Tannenzweig ein sanfter Glanz,

die Nacht verneigt sich im Lichtertanz.

Ein Flüstern zieht durch jedes Haus,

wie Schnee, der fällt, ganz leise aus.

In Fenstern warten Träume bloß,

ein Hauch von Frieden, zart und groß.

Die Hände finden warmen Halt,

das Herz wird jung, die Welt nicht alt.

Ein Augenblick, der ewig scheint,

wo Mensch und Zeit sich still vereint.

Weihnachten, ein tiefes Meer,

trägt Hoffnung mit sich, sanft und schwer.

Es webt uns neu, es schenkt den Raum,

für Liebe, Wahrheit – und für Traum.