Ein Atemzug aus frostigem Hauch,

verwebt sich mit Tannen im Lichterschmauch.

Der Mond, ein Wächter im Wintermeer,

malt Silber auf Wege und Wipfel schwer.

Die Zeit verstummt im funkelnden Kleid,

und Frieden senkt sich in Ewigkeit.

Die Sterne klingen wie ferner Chor,

als flüsterten Engel vom Himmelsstor.

In Fenstern tanzt der Kerzen Licht,

es wärmt die Nacht und jedes Gesicht.

Die Herzen schlagen im leisen Gleich,

ein Moment, der die Welt dem Himmel reicht.

Und wenn die Glocken den Morgen küssen,

sich Wünsche mit Sternenstaub ergießen,

weiß jede Seele, die Weihnacht kam,

wie ein Gedicht in den stillen Raum.