Ein Hauch aus Licht legt sich aufs Land,
wie Seide weich aus fremder Hand.
Die Wege flüstern, leise, klar,
als wären Schritte längst schon da.
Im Schatten eines Fichtenbaums,
verweben sich die Fäden Traums.
Ein Lied, das keiner Stimme bedarf,
erzählt vom Glück, das uns bewahr’.
Das Feuer knistert, flieht dem Eis,
die Herzen wärmt ein stiller Kreis.
Ein Kelch aus Sternen füllt die Nacht,
der Frieden birgt und Hoffnung sacht.
So trägt die Welt ein Festgewand,
gewebt aus Liebe, Hand in Hand.
Und irgendwo, im tiefen Raum,
entfacht die Welt den Weihnachtstraum.