Die Uhr tickt leise, doch sie zählt uns nicht,
wir sitzen hier, wo das Heute verblasst.
Zwischen Worten, die niemand verspricht,
wird aus Gewöhnlichem ein Kontrast.
Ein Blick genügt, kein goldener Rahmen,
nur Licht, das den Raum wie ein Flüstern malt.
Kein „für immer“, kein großes Amen,
nur Herzschlag, der durch die Stille schallt.
Die Welt bleibt draußen, verliert ihr Gewicht,
wir falten das Jetzt wie ein Blatt Papier.
Ein Lächeln, das Licht durch den Nebel bricht,
wir beide, ein Ort – kein Dort und kein Hier.
Liebe versteckt sich nicht in Geschenken,
sie lebt in den Falten des Tages verborgen.
Ein Atem, der uns an Nichts lässt denken,
nur hier, nur jetzt, nur gestern und morgen.
Valentinstag – ein Takt, der bleibt,
kein Fest aus Glanz, kein lauter Ton.
Ein Moment, der sich ins Herz einschreibt,
Liebe, die lebt – in Stille und schon.