Ein sanfter Hauch durchschneidet das Schweigen,
wo kahle Bäume den Himmel neigen.
Ein erster Spross wagt seinen Weg,
aus Erde, die den Winter trägt.
Der Bach entwirft ein neues Lied,
das zwischen Kieseln tanzend flieht.
Im Gras, so grün wie ein Versprechen,
wird Zeit in Farben neu gebrechen.
Die Wolken, weich, in flüchtigem Schwung,
schmücken den Tag wie alte Jung’.
Ein Regen küsst die müden Gärten,
um Schönheit zärtlich zu entfalten.
Nun lebt das Land, voll Licht und Leben,
die Luft ist dicht von Hoffnungsweben.
Der Frühling spricht, ganz leis, ganz rein:
„Ich bin gekommen, euch neu zu sein.“