Ein Atemzug durch kalte Höhn,

der Winter malt den Himmel schön.

In tausend Flocken tanzt das Licht,

die Nacht, sie schweigt und klagt uns nicht.

Am Horizont ein Stern erwacht,

der sanft durch Nebelschleier lacht.

Er führt den Blick hinauf zur Ruh,

wo Träume wohnen, heimlich, zu.

Die Welt verharrt in einem Klang,

der wiegt die Zeit und hält sie lang.

Ein Lied, geboren aus der Stille,

erzählt von Frieden, sanftem Wille.

Die Hände falten, warm und fest,

dort, wo sich Hoffnung niederlässt.

Und jeder Stern, so klein, so weit,

erinnert uns: Es ist die Zeit.