Der Himmel trägt ein Kleid aus Schnee,

die Nacht erstrahlt im Sternensee.

Ein Funkenregen, mild und rein,

tänzelt durch die Tannen ein.

Die Fenster glühen, golden, warm,

ein Lied fließt leis aus Kinderarm.

Die Welt hält an, so still, so klar,

als wäre Frieden endlich wahr.

Ein Herz aus Holz, ein Glanz aus Licht,

erzählen leise vom Verzicht.

Denn nicht die Gaben, nicht das Gold,

sind’s, was der Seele Wert umfasst und hold.

So reichen Hände Wärme aus,

und Liebe wird zum schönsten Haus.

Im Sternenstaub, im Tannenduft,

erwacht die Welt in neuer Luft.