Ein Licht, so weich wie Atemhauch,
streift leise durch des Winters Bauch,
die Tannen neigen sich im Chor,
als ob die Zeit ihr Lied verlor.
Ein Kind trägt Träume durch die Nacht,
sein Lächeln Sternen gleich erwacht,
im Fenster glüht ein warmer Schein,
verwebt die Stille, zart und fein.
Die Welt ruht tief im Flockentanz,
ein Augenblick in goldnem Glanz,
und jeder Herzschlag singt so sacht,
von Hoffnung, die der Morgen macht.
Die Hände, die einander finden,
im Kreis der Liebe, eng verbunden,
so wächst im Dunkel, ungestört,
ein Zauber, der uns nie verhört.