Im Schweigen ruht die kalte Welt,
ein Atemzug, der Sterne hält.
Der Himmel malt aus Eis ein Lied,
das leise durch die Straßen zieht.
Die Tannen tragen Frost wie Kronen,
ihr Flüstern ruft aus Zeiten Zonen.
Ein Kinderschritt, ein Glöckchenschlag,
verspricht, was uns die Hoffnung gab.
Die Stube glüht im Feuerschein,
dort wächst ein Wunder, zart und klein.
Die Herzen singen, still vereint,
wo Kälte bricht und Wärme keimt.
Und über allem, klar und rein,
leuchtet das Licht, will bei uns sein.
Es bindet die, die Liebe trägt,
in einem Fest, das ewig schlägt.