Ein Flüstern zieht durch das stille Tal,

wo Schatten noch ruhen im letzten Frost.

Die Zweige beben, so leicht, so schmal,

ein Neubeginn, der sich heimlich ergoss.

Die Sonne streicht sanft über moosigen Grund,

weckt Farben, die tief in der Erde schliefen.

Ein Tropfen fällt – ein lebendiger Mund,

der Flüsse speist mit silbrigen Riefen.

Die Knospen erzählen von Hoffnung und Zeit,

in leisen Geschichten, von Wind getragen.

Ein Himmel, der sich in Blüten verbreit’,

verspricht der Welt die Antwort auf Fragen.

Die Schritte des Frühlings sind federnd und klar,

er wandelt mit Licht durch das wache Land.

Die Erde atmet, ein Herz wird wahr,

und Leben sprießt aus jeder Hand.