Ein sanfter Klang durchbricht das Schweigen,

die kalte Welt beginnt zu neigen.

Die Erde reckt sich, neu geboren,

im ersten Licht, vom Grau verloren.

Die Wurzeln flüstern unter der Haut,

wo Leben still den Mut vertraut.

Ein Halm durchbricht den frostigen Grund,

er tastet das Licht, mit freiem Mund.

Der Himmel webt ein zartes Band,

aus Morgentau und Sonnenrand.

Ein Regen tanzt auf staub’gem Feld,

und schenkt den Farben eine Welt.

In jedem Blatt, in jedem Stein

liegt Frühlingsatem, klar und rein.

Er spricht von Hoffnung, spricht von Sinn,

von einem Weg, der jetzt beginnt.